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Reiki-ho: Fünf
Lebensregeln
Sensei Mikao Usui hat hat diese Lebensregeln formuliert. Sie sollen Ihnen
helfen, festzustellen, was im Leben wirklich wichtig ist - und was nicht.
Uns sind im Laufe der Zeit verschiedene Versionen der fünf einfachen
Reiki-Regeln begegnet, und fast jedes Buch gibt sie anders wieder. Die
folgende Formulierung gefällt uns am besten.
Gerade heute lasse ich alle Sorgen los.
Über was können wir uns nicht alles Sorgen machen: das eigene Leben, unsere
Lieben, unsere Umwelt und vieles mehr. Doch Sorgen haben noch nie ein
Problem gelöst - im Gegenteil. Vor Sorgen können wir nicht mehr richtig
schlafen, sind unkonzentriert, haben schlechte Laune und sind abgespannt.
Sorgen blockieren unseren Lebensfluß - und sind der erste Schritt auf dem
Weg in Richtung Krankheit. Wir selber schließen uns dadurch vom Segensfluß
des Universums aus. Nur wenn wir unsere Sorgen loslassen, können wir im Hier
und Jetzt leben - und die schönen Seiten des Lebens genießen.
Gerade heute lasse ich allen Ärger los.
Über was regen wir uns im Laufe eines Tages auf - und sind es diese
Dinge wirklich wert, dass wir uns darüber aufregen? Warum lassen wir
sie so nahe an uns heran, dass sie unsere Gefühle provozieren können?
Ärger ist doch völlig sinnlos und überflüssig - denn er schadet uns
selbst am meisten. Es tut uns gut, wenn wir gelassener reagieren.
Gerade heute ehre ich meine Lehrer, Eltern und die Älteren.
Wir beginnen, unseren Eltern gegenüber dankbar zu sein - und ehren die
Tatsache, dass sie uns nach ihrem besten Wissen im Rahmen ihrer damaligen
Möglichkeiten erzogen haben. Ausserdem sind wir allen Menschen
dankbar, die unser Leben in vielfältiger Art bereichert haben.
Gerade heute tue ich ehrlich meine Arbeit.
Ehrlichkeit ist seit jeher der beste Weg - Lügen haben bekanntlich
kurze Beine. Achten wir darauf, uns nicht auf Kosten anderer zu bereichern
oder uns Vorteile zu verschaffen. Es wird zu unserem Ziel, allen Menschen
in jeder Situation Frieden zu bringen. Behandeln wir andere so, wie wir
uns selber behandeln - und sehen wir andere so, wie wir uns selber sehen.
Indem wir liebende Freundlichkeit ausdrücken, werden wir zu einem Licht
im Alltag - und indem wir unser Licht leuchten lassen, erlauben wir
anderen, dasselbe zu tun.
Gerade heute bin ich dankbar gegenüber allem, was lebt.
Wir sind von nichts und niemandem getrennt. Wir sind alle voneinander
abhängig. Unsere Gedanken, Worte und Handlungen fließen ins Universum
- und resultieren in Wirkungen jenseits unseres Verstehens. Alles ist
miteinander verbunden. Und wir sind verantwortlich für das, was wir sagen,
denken oder tun, für uns selber - und für alle und jedermann im ganzen
Universum. |
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